Finanzielle Freiheit (Passives Einkommen)

Finanzielle Freiheit und die Unabhängigkeit durch passives Einkommen. Wie schafft man es zur finanziellen Freiheit und was bedeutet finanzielle Freiheit eigentlich?

Finanzielle Freiheit!

Viele Menschen träumen davon nicht mehr arbeiten zu müssen und von den Erträgen Ihrer Investments zu leben. Das nennt sich die finanzielle Freiheit. Sie müssen nicht mehr für jeden Euro aufstehen, sondern bekommen sogar Geld, wenn Sie schlafen. Für die finanzielle Freiheit benötigen Sie also entweder ein passives Einkommen oder eine Hohe Substanz.

Der Weg zur finanziellen Freiheit kann unterschiedlich sein. Der eine schafft es mit harter Arbeit zur finanziellen Freiheit. Das kann zum Beispiel der Verkauf des eigenen Unternehmens sein. Andere bauen Ihre Freiheit über ein passives Einkommen auf. Die Wege sind unterschiedlich, aber das Ziel ist das gleiche! Nicht mehr arbeiten zu müssen und womöglich auszuwandern. Wer wünscht sich nicht das Leben in der Sonne!

Alles easy!

Wussten Sie, dass es leichter ist finanziell unabhängig zu werden, als Millionär zu werden? Finanziell frei sein bedeutet, dass alle Ihr Ausgaben durch ein passives Einkommen gedeckt sind. Das umfasst als Miete, Essen, Auto und weiteres. Das Verständnis von frei sein, ist für jeden aber unterschiedlich. Es gibt Menschen, die sind mit 500 € finanziell Frei. Es gibt aber auch Menschen für die reichen 10.000 pro Monat nicht aus. Finanziell frei sein ist also keine Summe X wie eine Million. Finanzielle Freiheit bedeutet eher, dass Ihr passives Einkommen Ihr Leben finanziert.

Wenn man davon ausgeht, dass Ihnen 2.000 € im Monat zum Leben reichen. Dann benötigen Sie lediglich 480.000 €. Wenn Sie diese bei 7 % Rendite anlegen, dann erhalten Sie nach Steuern ca. 24.000 € an Ertrag pro Jahr. Aufgrund von Inflation und Zinseszins ist diese Rendite nach wenigen Jahren sehr wahrscheinlich! In meinem Artikel „Mit einer Million in Rente“ habe ich einige Beispiele aufgeführt, wie es rechnerisch funktioniert!

Keep it simple!

Wichtiger finde ich persönlich jedoch die Art des Einkommens. Wenn Sie durchs Internet surfen, dann wird Ihnen auf jeder zweiten Seite angezeigt, wie Sie reich werden! Das am besten gestern und sofort! Jedoch halte ich nicht viel von diesen Methoden. Zum einen wird Ihnen auf den meisten Seiten nur ein Produkt verkauft. Meistens handelt es sich um unnütze Coachings.

Denken Sie daran, dass Sie auf dem Weg zu finanziellen Freiheit Verstand benötigen. Sei es, dass Sie Ihr Unternehmen aufbauen und verkaufen. Durch das Investieren in Aktien und ETF oder P2P. Vielleicht schreiben Sie auch ein Buch, eröffnen einen YouTube-Channel oder fangen an einen Blog zu schreiben. Das wichtigste ist Keep It simple!

Komplexe und eventuell auch hochriskante Investments oder Methoden sind langfristig keine guten Helfer auf dem Weg zu finanziellen Freiheit. Sie sollten daher immer langfristig agieren. Das auch im Hinblick auf die Dauer der finanziellen Freiheit. Es gibt zwar Investoren, welche auf diese Weise gute Erträge erwirtschaften. Aber jede Glückssträhne endet irgendwann.

Passives Einkommen oder Substanz?

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen. Entweder Sie investieren und leben von einem passiven Einkommen oder Sie leben von der Substanz des Vermögens. Ich bin für das passive Einkommen. Zum einen Sie erwirtschaften immer noch Erträge und können im Notfall die Substanz angreifen. Der zweite Grund ist, dass Sie nie wissen wie lange Sie leben.

Der Dritte Grund ist, dass ein Aufbau von Vermögen mit einem passiven Einkommen schneller funktioniert als durch das reine Sparen und leben von der eigenen Arbeitskraft. Aber welche Möglichkeiten gibt es für ein Passives Einkommen?

Diese Liste ist natürlich nicht abschließend.

Nicht jedes passive Einkommen ist von Anfang an passiv. Die meisten benötigen am Anfang erst viel Arbeit. Das gilt zum Beispiel auch für diesen Blog. Daher sollten Sie immer eine Art wählen mit der Sie leicht eine Einkommensquelle erschließen können. Diese sollte daher nahe bei Ihren persönlichen Qualifikationen liegen.

Der Weg ist das Ziel!

Interessant ist es zu sehen, dass Menschen die auf die finanzielle Freiheit hinarbeiten schon auf dem Weg frei werden. Sei es, dass Sie bald merken, wie viel Sie sparen können. Bedenken Sie, wie viel weniger Geld Sie benötigen, wenn Sie weniger Ausgaben haben. Ein bisschen Hilfe zum Reduzieren der Ausgaben können Sie hier nachlesen.

Spätestens wenn die ersten Erträge aus dem passiven Einkommen eingehen, werden Sie merken wie schnell es funktioniert. Bleiben Sie am Ball, die finanzielle Freiheit können Sie erreichen. Sie können Sie auch schneller erreichen, wenn Sie mehr arbeiten. Am Anfang Gas geben, dann geht es schneller. Der Zinseszins arbeitet nicht nur bei Aktien und ETF, sondern auch bei Reichweite und Bekanntheitsgrad.

Frei was dann?

Viele wollen die finanzielle Freiheit um nicht mehr Arbeiten zu müssen. Die erste Frage die Sie sich stellen sollten, ist die Tätigkeit die Sie ausüben, das was Sie machen wollen? Oder können Sie auch mit einem anderen Beruf genauso viel oder mehr verdienen? Bedenken Sie, dass Sie leichter damit Geld verdienen was Ihnen Spaß macht. In Berufen in denen Sie persönlich aufgehen können Sie auch schneller befördert werden.

Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit kann es sein, dass Sie viele Überstunden aufbauen müssen, damit Sie Ihr Ziel schneller erreichen! Deshalb sollten Sie eine Tätigkeit ausführen die Ihnen Erfüllung bietet.

Denn finanzielle Freiheit bedeutet auch nicht, dass Sie an Tag X Ihren Job kündigen und dann nur noch von den Erträgen leben. Finanzielle Freiheit bedeutet eher, dass Sie das arbeiten was Ihnen Spaß macht. Nicht weil Sie es müssen, sondern weil Sie es können! Stellen Sie sich vor, dass Sie 2.000 € pro Monat als passives Einkommen haben und nochmal 1.000 € aus einer Teilzeittätigkeit die Ihnen Spaß macht. Das ist Lebenswert.

Ich persönlich kenne eine Handvoll Menschen die finanzielle Frei sind. Diese Menschen müssten nicht arbeiten. Sie tun es aber trotzdem. Einige von Ihnen verdienen passiv mehr als ihr Arbeitgeber. Aber Sie arbeiten, weil es ihnen Spaß macht. Das ist am Ende finanzielle Freiheit durch ein passives Einkommen!

QIX der Rechner für finanzielle Freiheit!

Produktempfehlungen, die ich selbst regelmäßig nutze. Mein privates Konto, meine P2P-Empfehlung, mein Tagesgeld und meine Kreditkarte.

Das ist auch interessant für dich „Das Schneeballprinzip“ oder „Geld sparen beim Umzug„.

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9 Gedanken zu „Finanzielle Freiheit (Passives Einkommen)

  1. Hallo Roland,

    vielen Dank für diesen Artikel. Besonders den Hinweis „Keep it simple“ finde ich wichtig. Auch wenn die finanzielle Freiheit noch so sehr reizt, sollte man dafür nicht alles opfern. Deshalb lieber in „langweilige“ Produkte investieren, die man auch versteht.

    Deine Rechnung mit den 2.000 € Ausgaben klingt gut. Eine Studie der Trinity-Universität in Texas kam 1998 zu ähnlichen Ergebnissen. Sie sagen, dass man mit dem 25-fachen seiner Jahresausgaben auf dem Konto finanziell frei ist. Das reicht dann, um alle Ausgaben zu decken ohne die Basis-Summe aufzubrauchen.

    Was ich aber viel wichtiger finde – und was du auch ansprichst – ist das warum. Ich beobachte, dass viele Menschen die finanzielle Freiheit anstreben, um endlich aus ihrem Job herauszukommen. Das ist für mich der falsche Ansatz, denn sie werden noch länger in ihrem Job bleiben müssen, um genug Geld anzusparen.

    Meine Gedanken dazu habe ich in einem Artikel zusammengefasst, der bestimmt auch für deine Leser interessant ist: http://wohlstand-aufbauen.de/finanzielle-freiheit-nicht-ziel/

    Viele Grüße
    Stephan

  2. Hallo Roland,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Artikel. Du beschreibst genau die typischen Maßnahmen zur finanziellen Freiheit. Ich denke viele Leser werden sich wiederfinden.

    Ich finde es sehr wichtig, sich schon sehr früh mit seinen Finanzen zu beschäftigen und vor allem früh mit dem Investieren anzufangen – auch wenn es nur ganz kleine Geldbeträge sind. Die wichtigste Zutat des Zinseszins-Effektes ist nunmal die Zeit. Insofern ist der Weg zur finanziellen Freiheit ein Ausdauersport.

    Ich persänlich finde es sinnvoll mehrere Einkommensquellen zu haben, möglichst skalierbare Einkommen. Das beste Investment sind die eigenen Fähigkeiten – egal welche. Viele der weltbesten Investoren, Unternehmer, Sportler etc. haben nicht unbedingt ihre eigenen Schwächen und Fehler abgestellt, sondern ihre Stärken maximal ausgebaut und kultiviert. Und sie alle arbeiten weiterhin, weil sie Überzeugungstäter sind.

    Trotz aller Einkommensmaximierung und Kostenreduzierung finde ich es daher wichtig, auch im Hier und Jetzt zu leben und die Dinge zu tun, an denen man Spaß hat. 🙂

    Viele Grüße
    Christian

    http://www.aktien-kompakt.com

  3. Hallo Roland,

    finanzielle Freiheit ist ein spannendes Thema, mit dem ich mich nun auch schon ein paar Jahre passiv und aktiv auseinandersetze. Ich finde dazu auf den folgenden Beitrag interessant: https://www.proffeinvest.de/finanzielle-freiheit-erreichen/

    Mir geht es da noch nicht mal darum, an Tag X einfach nichts mehr zu tun, sondern einfach die Wahl zu haben. Daher unterstreiche deine Feststellung „Der Weg ist das Ziel“. Auch schon mit ein wenig Zusatzeinkommen, oder einem weniger kapitalabhängigen Lebensstil, eröffnet einem das mehr Möglichkeiten. Möglichkeiten auch mal „Nein“ sagen zu können, wo man vorher ja gesagt hat, weil man von dem Geld abhängig war.

    Was mir persönlich auf dem Weg dahin auffällt, ist, das viele Grenzen nicht auf dem Bankkonto, sondern im Kopf bestehen. „Das kann ich nicht.“ „Das ist zu riskant.“ „Davon habe ich doch gar keine Ahnung.“ „Meine Freunde/Familie/… rät mir davon ab.“ … Wie sie oft im Leben gilt es hier einen Weg zu wählen, auch mal kontrolliert (mit wenig Kapital) hinzufallen und dann aber wieder mit sehr viel mehr Kraft aufzustehen.

    Schönen Gruß,
    Frank

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