Lohnt es sich 2019 noch in Kryptowährungen zu investieren?

Der Boom des Jahres 2017 im Bereich des Bitcoin hat auch seine Opfer gefordert. Doch nach den Verlusten des Jahres 2018 schreiben wir nun das Jahr 2019. Jetzt ist die Frage: Lohnt es sich aktuell wieder in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren? Das erfährst du in diesem Beitrag.

Lohnt es sich im Jahr 2019 in Bitcoin zu investieren?

Wer auf den Chart der letzten drei Jahre blickt, sieht dort einen klaren Anstieg. Mit dem Peak im Dezember 2017 markierte der Bitcoin sein „all time high“. Nachdem im Jahr 2018 die herben Verluste teilweise mit einem Draw-Down mit bis zu 70 % einhergingen, stellt sich die Frage im Jahr 2019, nach dem sich der Kurs wieder erholt hat, ob man jetzt wieder in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investieren sollte.

Was Sache ist!

Es lässt sich zuallererst einmal festhalten: Der Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben. Der Bitcoin hat mittlerweile eine Masse an Privatpersonen und Investoren erreicht, dass der Bitcoin grundsätzlich nicht mehr als Asset im Bereich der Vermögensverwaltung wegzudenken ist. In diesem Zusammenhang muss man sich einfach vor Augen halten, dass der Bitcoin mittlerweile für viele Investoren als weitere Portfolioerweiterung genutzt werden kann. Wer neben Gold, Aktien, ETF, Immobilien, P2P-Kredite oder andere Anlagen, sein Portfolio erweitern will, der macht mit Bitcoin nichts verkehrt.

Es gibt natürlich unter den Top 10 noch weitere Kryptowährungen wie z.B. Ethereum, IOTA, Ripple oder Litecoin. Man sollte sich aber stets die Frage stellen: Lohnt es sich über die Top 10 oder Top 20 hinauszuschauen? Hier kann man ganz klar antworten: Nein. Man muss immer daran denken, dass es mittlerweile mehr als 2.000 verschiedene Kryptowährungen gibt, von denen viele einfach nur Shitcoins sind, welche am Ende mit einem großen Verlust einhergehen werden.

Boom, Crash und jetzt Boom?

Als Zwischenfazit lässt sich also feststellen: Bitcoin ist definitiv ein Investment, das sich auch im Jahr 2019 lohnt. Das liegt daran, weil viele nach den drastischen Verlusten im Jahr 2018 wieder beginnen in Kryptowährungen zu investieren. Wir haben das psychologische Tief, welches im November/Dezember 2018 mit dem Tiefpunkt bei ca. 3.200 USD zu sehen war, überstanden. Mittlerweile hat sich der Bitcoin-Preis fast verdoppelt, womit ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen ist. Das sollte man sich immer im Kopf behalten, wenn man in Kryptowährungen investiert.

Risiko bleibt im Markt

Hierbei muss man auch das Risiko mitberechnen, denn Kryptowährungen unterliegen einer hohen Volatilität. Es ist nicht so, dass man sagen kann: Heute gewinnt man 50 % und morgen gewinnt man 50 %. Sondern es kann auch sein, dass heute der Kurs um 50 % nach oben geht, um dann morgen um 80-90 % zu fallen. Die Volatilität kommt vor allem da zustande, weil der Markt für Kryptowährungen nicht reguliert ist, und zwar in keiner erdenklichen Form.

Es gibt hier sehr schnelle Trades und sehr viele Investoren, die durch eine Illiquidität eine erhebliche Marktverzerrung auslösen können, wenn der Markt schnell geflutet oder große Käufe vollzogen werden. Man sollte sich also immer damit befassen, ob es das Risiko wert ist oder ob man bereit ist, dieses Risiko einzugehen und welche Risikoneigung man selbst hat.

In diesem Zusammenhang kann man sagen, dass das Investment mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen definitiv eine Zukunft hat. Man kann natürlich nicht abschätzen, ob es sich in den nächsten fünf oder zehn Jahren positiv oder negativ entwickeln wird, oder wie man es auf den Stand heute zurückrechnen kann. Klar ist auf jeden Fall, dass Kryptowährungen, wie z.B. der Bitcoin, langfristig eine Anlage wert sind. Vermutlich kann man über die nächsten zehn bis zwanzig Jahre, also ein wirkliches Long-Term Investment, große Gewinne einfahren. Mittelfristig muss man aber immer mit starken Schwankungen rechnen, sowohl im positiven als auch im negativen Bereich.

Einschätzung Finanzgeflüster

Das mittelfristige Kursziel von Finanzgeflüster liegt zwischen 12.000 € und 14.000 € gegen Ende 2020. Die Analyse wurde auf Basis der psychologischen Beurteilung des Marktes vorgenommen, wie damals auch im Jahr 2017 der Crash erwartet wurde. Gier und Angst sind grundsätzliche Treiber in Märkten.

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