Money Monday der 20.03.2017

Letzte Woche wegen Überlastung geschlossen, diese Woche gleich mit einem neuen guten Programm zurück. Es geht um Volkswagen, steigende Zinsen, die Inflation, Money Monday mit unabhängigen Themen.

Money Monday

Volkswagen

Volkswagen hat ja wie bekannt diverse Probleme mit dem Dieselskandal. Aus diversen Ecken hört man die Enttäuschung über den Umgang mit der Krise, es werden Rufe laut, dass nochmals Köpfe Rollen und dann ist da der Gewinn. Also der Gewinn, den es eigentlich gar nicht geben darf. Volkswagen ist ein Beispiel wie Politik und auch Politik in Konzernen abläuft. Wie überall in der Politik gibt, es Dinge, die es nicht geben darf. So zum Beispiel der Gewinn des Konzerns. Vor einem Jahr wurde noch die „Insolvenz herbei geschrieben“ und jetzt stehen plötzlich 2 Milliarden Gewinn in der Bilanz.

Einschätzung

Nach wie vor kann ich sagen, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird und ich danke dem Markt für seine Launen und der Politik für Ihr Drama. Aufgrund meiner Dividendenstrategie habe ich mich damals 4 Tage nach dem Ausbruch der „Krise“ mit Aktien von Volkswagen eindecken können.

Langfristig gehe ich davon aus, dass VW eine Perle in meinem Depot wird. Sollte sich die Dividende von erwarteten 2,00 € für das abgelaufene Jahr 2016 bestätigen, dann wäre das ein weiterer Segen für mein Depot. Vor allem, wenn ich mir anschaue, wie das Unternehmen da steht. Es sind jetzt 1,5 Jahre nach der Krise vergangen und der Konzern feiert einen Gewinn von ca. 2 Milliarden. Man darf zwar die Probleme in der Kernmarke nicht vergessen, aber am Ende hält man Anteile am Konzern nicht an einem einzigen Produkt / Marke.

Steigende Zinsen

Eine Position, die man nicht vergessen sollte ist, dass die FED die Zinsen langsam anhebt. Die EZB tut das derzeit noch nicht. Bisher wurde immer eine Verzögerung von ca. 18 Monaten eingehalten. Laut führenden Experten wurde diese aber bereits überschritten. Die EZB hätte also schon längst wieder zurück rudern müssen. Geplant ist der Stopp des QE erst gegen Ende 2017.

Einschätzung

Wie immer ist Zinspolitik wie Doktor Bibber. Hebt man die Zinsen zu schnell an, dann verschreckt man die Investoren (fallende Kurse). Fängt man zu langsam mit der Zinsanhebung an, dann könnten Überschuldung, Blasen oder riskante Manöver die Folge. Es sollte nicht vergessen werden, dass wir uns immer noch in einem Anlagenotstand befinden. Es ist zu viel freies Kapital im Markt, welches nicht entsprechend verzinst wird.

Die Folge ist, dass hier riskantere und sinnlosere Investitionen das Ergebnis sind. Zum einen um überfälliges und unnötiges zu erledigen, aber auch um einfach überhaupt noch Zinsen zu erhalten. Das geht nicht lange gut, vor allem auch deshalb nicht, weil im Rausch von der Party sind. Der Champagner fließt noch, weil IPOs zu nehmen, der DAX nahe dem Allzeithoch ist und der Dow Jones von seinem Höhenflug nicht mehr herunter will.

Dividendenstrategie

Die Dividendenstrategie ist weiterhin die Strategie, die ich ausführe. Der Grund ist, weil ich langfristig ein passives und unabhängiges Einkommen haben will. Das Einkommen soll von meiner persönlichen Leistung abgekoppelt werden. Dass alleine aus dem Gedanken, dass man nicht jünger wird und meine Generation wahrscheinlich keine Rente mehr erhält.

Auch dieses Jahr gibt es wieder schöne Steigerungen im Bereich DAX-Aktien. Aus meinem Depot hat BASF die Dividende um 3,45 % angehoben. Bei Daimler bleibt es ein Nullsummenspiel und BMW steigt um 9,32 %. VW hat hier eine besondere Stellung, da die Dividende in 2015 auf 0,17 € fiel, kann man die Steigerung nur schlecht vergleichen. Diese würde nach Schätzungen 1.076,47 % betragen. Ein gleich gewichtetes Dividenden-Aristokraten-Portfolio kann sich über eine Steigerung der Dividende von fast 8 % erfreuen. Sehr gut war es zum Beispiel für Investoren von Microsoft, hier betrugt die Steigerung 16,13 %.

Inflation mit Rückenwind?

Auch die Inflation steigt weiter. Während im letzten Beitrag noch eine Inflation von 1,7 % zum erstaunen führte, liegt die Inflation jetzt bei 2,2 % für Februar 2017. Es stellt sich weiterhin die Frage, wie nachhaltig ist das Aufbäumen der Inflation im aktuellen Umfeld. (Quelle)

Veränderung

Auch diese Woche gab es im Portfolio nur die Veränderung, dass der Cash-Bestand gestiegen ist. Mit Blick auf Steuern mit Kopf wird auch demnächst keine weitere Investition geplant.

Hinweis:

Bei den angesprochenen Unternehmen oder Tipps handelt es sich nicht um eine Handlungsempfehlung. Es können im Laufe der Zeit Ereignisse stattfinden, welche ein Investment unattraktiv machen. Daher sollte eine Prüfung jeder Investition mit den eigenen Verhältnissen abgeglichen werden. In diesem Zusammenhang wird keine Haftung für etwaige Vermögensschäden übernommen.

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