Mining, also los geht´s! Das brauchst du alles! (Mining für Anfänger)

Mining für Anfänger, wie steigt man ein und wo fängt man an? Wer nicht nur mit dem Kursanstieg Geld oder Kryptowährungen verdienen will, sondern auch mit dem Mining. Der findet hier alle Einsteiger Informationen zum Mining. Das ist alles, was du brauchst.

Mining für Anfänger

Wenn man an große Bergbauunternehmen denkt, dann denkt man schwere und teure Maschinen, aber auch an dreckige Arbeit. Beim Mining von Kryptowährungen ist das ganze doch etwas anders. Ich habe mich, vor allem steuerlich, sehr mit dem Thema befasst. Als Resultat ist das ein oder andere hängen geblieben, das möchte ich in diesem Beitrag zusammenfassen.

Was ist Mining?

Unter Mining versteht man grundsätzlich die zur Verfügungsstellung von Rechenleistung zur Berechnung eines Blocks in der Blockchain. Das klingt kompliziert, aber ist relativ einfach erklärt. Kryptowährungen basieren auf dem Prinzip der Blockchain. Jeder Block muss gemined (geschürft, berechnet) werden, damit er verfügbar ist und dann „zu einem Bitcoin“ (oder anderem) wird.

Ähnlich kann man es sich vorstellen, man schickt seinen Computer an die Arbeit. Der Computer baut sozusagen den Rohstoff für Sie ab, in dem er bestimmte Berechnungen vornimmt. Also ist der Computer im Schacht und baut das Gold ab. Noch einfacher kann man es sich vorstellen, wenn man für das Lösen eines Rätsels eine Belohnung bekommt. Das ist Mining.

Kann jeder minen?

Ja, das kann jeder. Es reicht für das kleine Mining auch schon ein normaler PC. Dieser sollte aber einige Voraussetzungen erfüllen. Man sollte jedoch aufpassen wenn man zum Beispiel zur Miete wohnt, aber steuerliche kann es auch im Eigenheim schädlich sein.

Als Mieter ist man zum einen auf die Gunst seines Vermieters angewiesen, aber auch die Nachbarn können bei der Eigentümerversammlung Ärger machen. Das Mining ist sehr laut und verbraucht sehr viel Strom, sollte das einem Nachbarn oder dem Eigentümer nicht passen, dann kann er das unterbinden.

Er kann es deswegen unterbinden, da es sich beim Mining um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Diese ist nur so lange in einem Wohngebiet / Wohnhaus „gestattet“, wenn es die anderen Mieter nicht beeinflusst. Zum Gewerbe hier weiterlesen.

Lohnt sich das Mining?

Ja auch das Mining lohnt sich. Es hängt hierbei immer vom Kurs ab. Man kann also sagen, so lange der Kurs der Währungen über den Kosten liegt, lohnt es sich. Vor allem deshalb, weil die Kosten langsamer steigen als der Kurs (im Normalfall).

Derzeit scheinen alle bekannten Währungen ein Plus zu liefern, schädlich ist jedoch, dass die Hardwarekosten erheblich gestiegen sind. Es hat in den letzten Monaten ein regelrechter Ausverkauf stattgefunden.

Was braucht man für’s Mining?

Die Hardware ist relativ einfach zusammengebaut und vor allem leicht zu Handhaben.

Grafikkarte(-n)

Wichtig für das Mining ist die GPU, das ist sozusagen der Prozessor der Grafikkarte. An der Grafikkarte sollte man nicht geizen. Die beste Grafikkarte bringt auch die beste Leistung. Jedoch sollte man den Stromverbrauch und die Hitzeentwicklung nicht vergessen. Für eine gute Grafikkarte ist man schnell an die 500 € los. Mit dem richtigen Motherboard können es bis zu 8 Grafikkarten werden.

Diese Grafikkarte liefert noch gute Ergebnisse und ist derzeit noch zu haben -> hier klicken.

Netzteil

Auch am Netzteil sollte man nicht sparen. Das wichtigste ist, dass die Mining Hardware immer läuft, das konstant und sicher! Es gibt billige Netzteile die schnell in Rauch aufgehen und auch das Brennen anfangen. Da das Mining aber größtenteils unbeobachtet abläuft, hat man mit einem Billigen Netzteil ein Risiko!

Hier empfehlen sich mindestens 1.000 Watt. Diese sind derzeit noch in kleinen Mengen verfügbar -> hier klicken.

Motherboard

Das Motherboard ist der Knotenpunkt der Technik, hierüber läuft alles und es muss alles verbunden werden. Aus diesem Grund sollte man hier auch auf einige Dinge achten. Wichtig sind hier die PCie-Anschlüsse. Das „e“ ist besonders wichtig, es werden PCI – EXPRESS benötigt.

Die normalen PCI bringen kaum Leistung. Je nach Motherboard können zwischen zwei und zehn PCie installiert werden. Hierfür braucht man aber auch die Riser-Cable (x1 auf x16), da die meisten Motherboards nicht so viele x16 Anschlüsse haben. Die meisten mit einer hohen Anzahl an PCie sind derzeit ausverkauft.

CPU / Prozessor

Der Prozessor kann meistens vernachlässigt werden, so die meisten Blogs. Es heißt, dass es sich nicht mehr lohnt über CPU zu minen. Ich habe jedoch einige CPU´s gesehen, bei denen es sich noch lohnt, das wäre zum Beispiel der AMD Ryzen.

Aber grundsätzlich muss der Prozessor nur das OS stabil halten.

Kühlung

Wichtig ist auch die Kühlung, da der Computer immer läuft, muss er gut gekühlt sein. Es kann entweder eine Kühlung im Gehäuse oder des Raumes stattfinden. Jedoch sollte man das ganze nicht unterschätzen, vor allem im Sommer kann das schnell heiß und teuer werden. Hierfür eignet sich daher entweder ein trockener Keller oder verdunkelter Lagerraum.

Sonstiges:

Vollkommen vernachlässigt werden können das Gehäuse, der RAM (nur für das OS), die Soundkarte, der Monitor, Tastatur und Maus. Diese werden bei einem Mining-Rig meist nicht benötigt, bis auf den RAM, aber hier reichen meist 4 bis 8 GB einer NoName-Marke.

Software

Auch bei der Software muss man auf einiges achten. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen. Es gibt Miner die sind auf einen Coin beschränkt. Das ist zum Beispiel bei Etherminer so, es gibt aber auch Multiminer wie Nicehash und Minergate. Nicehash bietet zudem den Vorteil, dass man immer in Bitcoins gezahlt wird. Minergate hingegen zahlt in der jeweiligen Währung.

Man sollte sich daher schon Gedanken machen, welchen Weg man gehen will. Der Vorteil ist aber, dass die meisten Miner innerhalb von maximal 10 Minuten umstellen kann und neue Coins schürfen kann.

Mining mit dem Smartphone

Wer nicht gleich 2.000 € ausgeben will, der kann auch im klitzekleinen das Mining anfangen. Bei Minergate ist es auch möglich, dass Du mit dem Smartphone oder dem Tablet schürfst. Die Erfolge sind zwar im Cent-Bereich und auch nicht wirklich lohnenswert, aber wer es mal nur testen will, wie das ganze funktioniert, der kann damit kostenlos starten.

Weitere Tipps:

Wer also mit dem Mining anfangen will, der sollte noch ein paar Dinge beachten:

  1. Mining ist steuerpflichtig!
  2. Das Mining verbraucht Strom, das sollte bei der Hardwareauswahl bedacht werden!
  3. Die Hardware muss gekühlt werden!
  4. Wer billig kauft, kauft zweimal.
  5. Vorsicht vor gebrauchter Ware, Schäden sind für den Laien nicht erkennbar. (Ebay-Betrug)
  6. Cloud-Mining ist meistens SCAM!
  7. Wartet die Hardware sorgfältig!
  8. Macht euch mit der Software vertraut.

Sollte Euch jetzt die Idee des Mining gefallen, dann legt los. Es lohnt sich.

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