Kryptowährungen und Sicherheit – so schützen Sie sich!

Kryptowährungen und Sicherheit sind eng verbunden. Dieser Artikel soll die wichtigsten Tipps für Sicherheit im Umgang mit Kryptowährungen aufzeigen. Damit reduzieren Sie das Risiko und die Wahrscheinlichkeit eines Hacks.

Kryptowährungen und Sicherheit

Die 100 %-ige Sicherheit gibt es nicht, weder online noch offline. Dessen müssen Sie sich zu 100 % bewusst sein. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie viel Geld und vor allem Daten verlieren. Diese Tipps sind nicht abschließend, aber sie zeigen grundlegendes im Umgang mit Kryptowährungen auf.

Der Anbieter

Der erste Punkt zum Thema Sicherheit ist der Anbieter über den Sie Ihre Aktivitäten abwickeln. Diese Anbieter sollten Vertrauenswürdig sein. Seien Sie sich aber auch bewusst, dass jeder Anbieter gehackt werden kann. Egal wie gut er ist.

Nur bei manchen Anbietern sitzt das Sicherheitsrisiko nicht vor der Firewall, sondern dahinter. Bei diesen Anbietern handelt es sich dann um SCAM. Diese Anbieter wollen zum einen Daten abgreifen, die sie verkaufen und natürlich irgendwann das Kartenhaus zusammenfallen lassen und sich mit dem Geld der Anleger aus dem Staub machen.

Die Anbieter erkennt man daran, wie aggressiv sie am Markt auftreten. Diese Anbieter brauchen Reichweite um zu existieren. Ansonsten würde sich der Aufwand nicht lohnen. Aber woran erkennt man das:

  • geringe Sicherheit bzw. Verifizierung
  • unbekannte Seite im Internet, das heißt wenig Presse
  • wenige Informationen in seriösen Foren
  • Hohe Boni bei Mitgliederwerbung
  • undurchsichtiges Verdienstsystem

Es lassen sich damit zwar nicht alle unseriösen Anbieter eliminieren, aber das ist ein Anfang.

Kommunikationswege

Die zweite Möglichkeit einen Hackschaden zu minimieren ist die Kommunikation. Sie sollten für jeden Anbieter eine eigene E-Mail einrichten. Damit reduzieren Sie die Gefahr, dass ein Flächenbrand entsteht.

Sollte also ein Anbieter gehackt werden, ist das zwar schlimm, aber nicht so schädlich, weil er keinen Zugriff auf die anderen Anbieter hat. Das ganze kann dann konsolidiert in einer Master-E-Mail zusammengefasst werden, damit Sie nicht immer alle 10 Postfächer überprüfen müssen.

Aktivieren Sie hier auch, falls möglich, eine E-Mail-Benachrichtigung bzw. Freischaltung per E-Mail.

[affilinet_performance_ad size=250×250]

Passwort

Das Geburtsdatum oder 12345678 sind keine guten Passwörter. Sie sollten daher schon komplexere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Es gibt im Internet kostenlose Passwortgeneratoren mit denen Sie schnell und einfach komplexe Passwörter erstellen können.

Das heißt:

  • Großbuchstabe
  • Kleinbuchstabe
  • Zahl
  • Sonderzeichen

Auch hier sollten Sie in Betracht ziehen für jeden Anbieter und jede E-Mail ein eigenes Passwort zu verwenden. Sie reduzieren die Wahrscheinlichkeit damit nochmals erheblich. Des Weiteren sollten Sie die Passwörter auch regelmäßig ändern. Experten empfehlen hier sogar einmal im Monat.

Telefonnummer hinterlegen

Viele Anbieter verlangen heute zusätzlich zum Passwort und der E-Mail auch noch eine Telefonnummer. Diese wird meist dann genutzt, wenn unübliche Aktionen durchgeführt werden. In diesem Fall wird Ihnen das dann mitgeteilt.

 

2FA-Authentifizierung

Es gibt unterschiedliche Anbieter die zusätzlich noch eine zweite Verschlüsselung verlangen. Damit haben Sie zum Beispiel auf Ihrem Handy eine App, die regelmäßig Codes generiert. Diese müssen Sie dann eingeben, damit Sie Zugriff erhalten. Der bekannteste Anbieter ist hier Google.

Öffentliche Computer

Melden Sie sich nicht mit sensiblen Informationen an einem öffentlichen Computer an. Diese Computer sind meist voll mit Schadsoftware, die nur darauf warten, dass Sie Ihre Daten eingeben. Nutzen Sie Ihren privaten Computer und sichern Sie diesen entsprechend. Um Risiken zu vermeide, loggen Sie sich immer ordentlich aus!

Schweige

Oft denkt man immer, das die Schwachstelle bei dem Anbieter liegt. Das ist jedoch nicht ganz so oft der Fall. Ich bin kein Experte, aber meistens ist die Schwachstelle der E-Mail-Anbieter oder man selbst. Aus diesem Grund, erzählen Sie niemandem von den Accounts, von den E-Mail-Adressen, wo Sie die Passwörter aufbewahren und vor allem nicht wie viel Geld auf diesen Accounts liegt.

Wie ich bereits gesagt habe, diese Tipps sind nur die Spitze des Eisbergs, aber damit ist der Anfang getan. Denken Sie daran 100%-ige Sicherheit gibt es nicht.

Meine Empfehlung für das beste kostenlose Depot.

Das ist auch interessant für dich „Das Schneeballprinzip“ oder „Geld sparen beim Umzug„.

Du willst weitere Informationen?

Spardirsteuern.de mein Steuerspar-Blog mit laufenden neuen kostenlosen Checklisten für Sparer.

YouTube-Empfehlung:

Steuern mit Kopf

Disclaimer: Der Autor/Sprecher übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Das Video stellt in keiner Art und Weise eine professionelle Steuerberatung dar und ersetzt diese auch nicht.

22 Gedanken zu „Kryptowährungen und Sicherheit – so schützen Sie sich!

  1. Bei der Passwort Empfehlung muss ich dir widersprechen: Lange merkbare Sätze sind deutlich sicherer. (Das komplizierte Zeichen-Buchstaben Kombinationen sicherer sind, ist ein Märchen das glaube ich ca. 2012 (endgültig) aufgedeckt wurde.)

    1. Die Empfehlung unterschiedliche E-Mail Adressen zu benutzen ist sehr gut.

      Zur Aufbewahrung der Passwörter empfehle ich eine Passwortverwaltung. (1Password, Enpass, …)

Kommentar verfassen