Meine Erfahrungen mit Zinspilot! Zwei Jahre im Test!

Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen Zinspilot als Tagesgeld zu verwenden. Was waren meine Erfahrungen mit Zinspilot? In diesem Beitrag zeige ich dir Vor- und Nachteil zu Zinspilot auf.

Meine Erfahrung mit Zinspilot

Aufmerksam geworden bin ich auf Zinspilot durch Christian Fritz, der ehemals den YouTube-Channel Sparen mit Kopf gemacht hat. Er hatte damals das Produkt vorgestellt und damit mein Interesse geweckt. Ich selbst war damals schon Kunde bei FLATEX. Somit war die Einrichtung relativ einfach.

Nachdem ich heute nicht mehr bei FLATEX bin, habe ich mir kurzer Hand im Dezember letzten Jahres ein neues Konto bei Zinspilot angelegt. Der Grund, dass ich mein FLATEX-Depot gelöscht habe war, dass nur noch ein Depot haben wollte. Die ausführliche Erläuterung findest Du hier!

Warum Zinspilot?

Der Grund ist, dass damals Zinspilot die höchsten Zinsen Angeboten hat. Auch für kurzfristige Festgelder bis 3 Monate lag der Zins noch über 1,0 %. Da ich Gelder mit unterschiedlichen Laufzeiten und Funktionen angelegt habe, kam mir das ganz Recht.

Heute liegen die Zinsen bei Zinspilot leicht unter 1,0 %. Das ist zwar keine Rendite für langfristige Anlagen, aber für Rücklagen eignet sich das durchaus. Bei meinem Tagesgeld der Comdirect liegt der Zins bei 0,01 %. Man kann sich also diese Differenzen nutzen und vor allem auch über mehrere Länder diversifizieren.

Was kann Zinspilot?

Zinspilot ist relativ einfach aufgebaut. Du kannst Dich auf der Seite direkt anmelden. Für die Registrierung sind Dein Reisepass oder Personalausweis notwendig. Zudem musst Du Dich bei der Postfiliale vor Ort via Post-Ident autorisieren. Dann geht die Einrichtung binnen einer Woche.

Auf der Seite von Zinspilot kannst Du dann unterschiedliche Anlagen wählen. Diese können entweder direkt aus FLATEX angesteuert werden oder per Überweisung an eine Kontonummer durchgeführt werden. Der Wechsel der Anlagen ist innerhalb eines Instituts relativ einfach.

Hingegen über mehrere Institute hinweg müssen diese direkt angeboten werden, ansonsten ist es etwas umständlicher, da erst die Auszahlung und dann die Einzahlung erfolgen muss.

Zinspilot ist unsicher!

Aus meiner bisherigen Beurteilung und Erfahrung trifft dies nicht zu. Ein Ausfallrisiko von Zinspilot schätze ich sehr gering ein. Zinspilot tritt hierbei nur als Vermittler auf, aber trägt kein Risiko. Dieses Risiko ist auch relativ gering, das liegt daran, dass die Banken im europäischen Raum der Einlagensicherung unterliegen. Die Einlagensicherung beträgt bis zu 100.000 €.

Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Banken ein relativ schlechtes Rating haben. Das resultiert daraus, dass es sich um Banken entweder in Ländern mit Schieflage handelt oder um Banken die Abschreibungen vornehmen mussten. Jedoch ist das Risiko durch die Einlagensicherung, welcher man immer zustimmt, je nach Anlagesumme begrenzt.

Wie funktioniert Zinspilot?

Bei Zinspilot hat man je nach Anlageart, Dauer und Bank unterschiedliche Methoden. Eine Methode ist die zweiwöchige Verzinsung. Hier werden Dir die Zinsen alle zwei Wochen gut geschrieben. Die erste Alternative ist die einmonatige Verzinsung, in diesem Fall wirkt der Zinseszins nicht mehr so stark, auch wenn das bei 1 % pro Jahr relativ ist.

Bei den Festgeldern gibt es Laufzeiten von einem Monat bis 5 Jahre. Hier wird unterschieden zwischen der jährlichen Auszahlung oder der Auszahlung bei Laufzeitende. Hier hat man aber auch die Möglichkeit der Prolongation, welche eine Thesaurierung zur Folge hat.

Mein Fazit

Ich werde Zinspilot wieder stärker in meine Anlage einbinden. Das liegt vor allem daran, dass ich an einen mittelfristigen Einbruch am Aktien- und Immobilienmarkt erwarte. Vor allem die kurzfristige Verfügbarkeit der Mittel bei Zinspilot ist für mich daher eine schnelle, einfache und durch die Einlagensicherung auch relativ sicherer Sache.

Meine Buchempfehlung für diesen Artikel.

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